Risiko-Dossiers
Risiken erkennen, bewerten und minimieren
Analyse zentraler Kennzahlen wie Volatilität, Kontrahentenrisiken und Liquiditätsrisiken zur präzisen Risikobewertung des Portfolios.
Funktionsweise der Risikoanalyse
Anstelle abstrakter Scores liefert Treno konkrete, nachvollziehbare Risikofaktoren.
Jede Bewertung basiert auf On-Chain-Daten und wird mit bekannten Schwachstellen, Marktmechanismen oder Protokolleigenschaften in Beziehung gesetzt.
Das Ergebnis: eine Analyse, die sich nicht auf Vermutungen stützt, sondern auf belegbaren Zusammenhängen.
Grundlage ist unser offenes Web3 Risk Framework – ein modularer Standard zur systematischen Dokumentation und Bewertung von Risiken im dezentralen Finanzsystem.
Das Framework definiert Kategorien, Indikatoren, Bewertungsskalen und ein Zuständigkeitsmodell – und bildet den methodischen Kern unserer Risiko-Dossiers.
Stablecoin-Exposure & Kontrahentenrisiko
Granulare Analyse der Emittentenstruktur
Ein Portfolio hält signifikante Positionen in USDC über Aave und Compound. Herkömmliche Systeme klassifizieren dies oft pauschal als „niedriges Risiko“.
Treno identifiziert spezifische Vektoren:
- Zentralisierte Emittenten-Abhängigkeit (Counterparty Risk)
- Protokoll-spezifische Klumpenrisiken
- Fehlende On-Chain-Versicherungsschutzmechanismen
- Limitierte Exit-Liquidität unter Stressbedingungen
Dies ermöglicht eine präzise Neustrukturierung zur Minimierung systemischer Exponierung.
Analyse-Dimensionen:
- Konzentrationsrisiken in Einzelprotokollen
- Governance-Resistenz & Upgrade-Vektoren
- Regulatorische & Custodial Risiken
- Liquiditäts-Stresstests
Operational Risk & Smart Contract Analyse
Über die reine Rendite hinaus
Eine Position in stETH generiert 5,6% APY. Unser System flaggt jedoch ein mögliches operationelles Risiko:
Ein kürzliches Governance-Update hat eine externe Abhängigkeit eingeführt.
Das Signal:
→ Smart Contract Interaktion mit nicht-auditierter Bibliothek.
Diese Detailtiefe erlaubt eine fundierte Risikoeinschätzung noch vor Eintritt eines Events.
Erweiterte Prüf-Parameter:
- Abhängigkeits-Graphen & Upgrade-Historie
- Oracle-Manipulations-Vektoren
- Governance-Notfall-Rechte (Multisig)
- Slippage-Toleranzen auf Protokollebene
Konsolidierte Portfolio-Risikosicht
Cross-Chain Aggregation für Fondsstrukturen
Für das Management komplexer Multi-Wallet- und Multi-Chain-Portfolios liefert Treno eine konsolidierte Risikomatrix.
Diese aggregiert Protokoll-Konzentrationen, Asset-Korrelationen und Governance-Exponierung über alle Mandate hinweg.
Interne Transfers werden eliminiert (Netting), um eine verzerrende Doppelzählung zu verhindern.
Konsolidierungs-Features:
- Cross-Entity Risiko-Aggregation
- Bereinigung interner Transfers
- Systemische Cross-Chain-Abhängigkeiten
- Mandatsübergreifende Klumpenrisiken
Risikoadjustierte Allokation
Compliance-konformes Rebalancing
Die Analyse zeigt eine 72%ige Korrelation zu Layer-2-Ökosystemen (Arbitrum, Optimism).
Sie definieren eine Compliance-Richtlinie: Maximal 40% korreliertes Exposure pro Sektor.
Basierend auf den Treno-Metriken erfolgt eine strategische Reallokation in nicht-korrelierte Assets (z.B. BTC oder RWA), um die Portfolio-Konformität wiederherzustellen.
Strategische Steuerung:
- Erkennung systemischer Korrelationen
- Definition von Risikolimits & Schwellenwerten
- Frühwarnsystem bei Protokoll-Veränderungen
- Aufbau resilienter, diversifizierter Portfolios
Sofortige Risiko-Dossiers
Strukturierte Daten für Prüfprozesse
Erzeugen Sie sofortige Risiko-Analysen durch Eingabe von Wallet-Adressen oder API-Anbindung.
Treno liefert ein strukturiertes, mehrdimensionales Risikoprofil – kategorisiert, begründet und direkt für interne Reportings nutzbar.
Das Dossier umfasst:
- Risiko-Scoring über 8 Kern-Kategorien
- Granularer Drill-Down auf Asset-Ebene
- Validierte Begründungen & Quellennachweise
- Handlungsoptionen zur Risikominimierung
FAQ
Die meisten Dashboards vergeben generische Bewertungen ohne Kontext. Treno ordnet jede Position konkreten, on-chain-basierten Risikosignalen zu – etwa Governance-Schwächen, fragmentierter Liquidität oder problematischer Upgrade-Historie. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Risikoanalyse basierend auf belegbaren Faktoren.
Unsere Engine kombiniert mehrere Ebenen: Rohdaten direkt aus der Blockchain (z. B. Transaktionen, Governance-Aktivitäten), Subgraphs der Protokolle (TVL, Zinssätze, Collateral-Daten) sowie Off-Chain-Quellen wie Audits, Token-Metadaten und Informationen zu Herausgebern. Bei Stablecoins bewerten wir zusätzlich Emittentenkonzentration und Rückzahlungsmechanismen. Alle Quellen werden regelmässig aktualisiert und intern normalisiert.
Ja – mit Vorbehalt. Treno kennzeichnet Protokolle mit unzureichender Datenabdeckung und wendet konservative Fallback-Regeln an (z. B. höheres Basisrisiko bei fehlenden Audits oder zentraler Kontrolle). Die Gründe für eine Risikoeinstufung werden transparent ausgewiesen.
Risikowerte aktualisieren sich dynamisch bei relevanten Ereignissen – z. B. bei Smart-Contract-Upgrades, Governance-Abstimmungen, Liquidationen oder grossen Kapitalbewegungen. Bei Stablecoins und etablierten Protokollen fliessen auch regulatorische Signale und Änderungen bei Verwahrstellen ein. Die Häufigkeit hängt vom gebuchten Plan ab (täglich im Free-Tier, dynamisch mit Caching im Pro-Tier).
Treno aggregiert Wallet-Daten und erkennt gemeinsame Abhängigkeiten – etwa mehrere Positionen, die an dasselbe L2-Rollup, Orakel oder Governance-System gebunden sind. Diese Korrelationen fliessen explizit in die Risikobewertung ein, um versteckte Klumpenrisiken sichtbar zu machen, die klassische Portfolio-Tracker übersehen.
Ja. Die API liefert strukturierte Risikodaten pro Wallet, Asset und Protokoll – inklusive der zugrunde liegenden Risikosignale und Metadaten. Kategoriescores, Erklärungs-Tags und zeitliche Änderungen können abgefragt und in eigene Berichte oder Alarme integriert werden. Eine vollständige Developer-Doku und Swagger-Oberfläche sind verfügbar.